Factoring für den Mittelstand

0 comments

Posted on 27th Juni 2011 by admin in Allgemein

Gerade für mittelständische Unternehmen ist das Factoring eine gute Möglichkeit, um das Risiko des Zahlungsausfalles zu minimieren. Wir wollen die wichtigsten Fragen zu diesem Thema erläutern:

Was ist Factoring?

Unter “Factoring” versteht man den Verkauf von Kundenforderungen. Das bedeutet, dass ein Dritter – in der Regel eine Factoringbank – die Ausgangsrechnungen vorfinanziert. Auch obliegt es der Factoringbank oder dem Vertragspartner, sich um die rechtzeitige Bezahlung der Forderungen zu kümmern und dieses im schlimmsten Fall auch gerichtlich einbringlich zu machen. Die Kunden werden darüber informiert, dass alle Zahlungen an den Factor zu leisten sind.

Wie hoch sind die Kosten, wenn man Factoring in Anspruch nimmt?

Der Factor erhält für seine Dienstleistung eine Provision, die in der Regel ein bestimmter Prozentsatz des Umsatzes ist. Zusätzlich dazu behält er zehn bis fünfzehn Prozent der Forderungen ein, um bei allfälligen Mängelrügen Gewährleistungsansprüche abdecken zu können.

Was sind die Vorteile für mittelständische Unternehmen?

Forderungsausfall

Durch den Verkauf der Forderungen ist das Unternehmen zu 100 % vor dem Forderungsausfall geschützt.

Debitorenmanagement

Auf Wunsch übernimmt der Factor das komplette Debitorenmanagement. Dadurch spart das Unternehmen Zeit und Kosten, Personalressourcen werden geschont und können an anderer Stelle eingesetzt werden.

Zahlungsziel

Dem Unternehmen ist es möglich, seinen Kunden ein größeres Zahlungsziel einzuräumen. Dadurch kann er sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Handlungsspielraum

Da der Factor die Forderungen prompt überweist, gewinnt das Unternehmen sowohl finanziellen als auch zeitlichen Handlungsspielraum.

Skonti

Durch die Liquidität ist es möglich, Rechnungen innerhalb der Skontofrist zu bezahlen und dadurch zu sparen.

Insgesamt wird also die finanzielle Position durch das Factoring wesentlich gestärkt. Auch wird die Bilanzstruktur verbessert, da die Zahl der offenen Verbindlichkeiten verschwindend gering ist. Dadurch verbessert sich die Eigenkapitalquote in der Bilanz, was für Verhandlungen mit Banken oder Investoren ein wesentlicher Punkt ist. So steht dem Wachstum des mittelständischen Unternehmens nichts mehr im Wege!”

Sichere Investitionen – Gibt es sie noch?

0 comments

Posted on 23rd Juni 2011 by admin in Allgemein

Die ganze Welt ist auf der Suche nach einem sicheren Platz für das Geld. Viel zu groß sind die Ängste über Inflation, Schuldenkrisen und Weltwirtschaftschaos, als dass das Geld noch irgendwo sicher scheint. Natürlich stellt sich da die Frage, ob es sichere Investitionen noch gibt. Auf der Suche nach einer sicheren Investition sollten Anleger auf zwei Dinge achten: zum einen muss die Idee der Unternehmung oder des Investitionsobjektes stimmen und zum anderen sollte es sich dabei um Dinge handeln, die Sie selbst verstehen und wovon Sie selbst überzeugt sind. So gehen Sie auf Nummer sicher und stellen zudem sicher, dass auch andere Personen nicht nur so denken werden, sondern die Produkte auch kaufen würden. Eine gute Möglichkeit sind nachwachsende Rohstoffe. Dinge, die gezüchtet werden, um auf der anderen Seite die Natur zu schonen. Den Menschen gefällt diese Art von Investments und ihnen gefällt diese Art von Produkten. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass sich diese Art von Investments auszahlen wird oder zumindest eine sehr gute Chance dafür besteht.

Sicherlich gibt es keine einhundertprozentige Sicherheit, wenn es darum geht Investitionen zu tätigen, die Ihnen einen höheren Betrag als die Festgeldzinsen bringen sollen. Doch es gibt gute Finanztipps für eine Investition, die sicher und erfolgreich verläuft. Mit der Investition in nachwachsende Rohstoffe investieren Sie in etwas mit Zukunft und in etwas, das von den Menschen verstanden wird. Darüber hinaus investieren Sie in den grünen Trend, nämlich in die Entwicklung Dinge herzustellen und zu produzieren ohne die Umwelt zu schädigen und diese auszubeuten. Genau dieser Trend ist in Deutschland zurzeit das maßgebende Thema und ein Ende ist nicht abzusehen. Damit ist auch ein Einbruch auf diesem Markt nicht abzusehen und es ist davon auszugehen, dass sich Ihre Investments hier gut und sicher entwickeln werden. Keine Investition ist komplett sicher, doch in Zeiten von Schuldenkrisen und Inflationsängsten ist Ihr Geld nicht einmal zu Hause sicher.

Tipps für den Wechsel der Krankenversicherung

0 comments

Posted on 20th Juni 2011 by admin in Versicherungen

Grundsätzlich kann ein Versicherter jederzeit die Krankenkasse wechseln. Ein Vergleich der Tarife und der Leistungen kann die Wahl der neuen Krankenversicherung erleichtern. Der Wechsel von einer Kasse zur anderen ist dann recht einfach und unkompliziert.
Hier erfahren Sie ein paar Tipps und wichtige Dinge, die bei einem Krankenversicherungswechsel beachtet werden müssen, da an diesem bestimmte Bedingungen geknüpft sind: Sie müssen mindestens 18 Monate in der alten Krankenkasse versichert gewesen sein, bei einem Wahltarif sogar 36 Monate. Diese Kündigungsfrist ist unwirksam, sollte ihre Kasse einen Zusatzbeitrag erheben oder mit einer anderen Kasse fusionieren. Dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und sind nicht mehr an Fristen gebunden, es sei denn, Sie sind zu einem Sondertarif versichert. Dann bleiben die Kündigungsfristen in der Regel bestehen. Informationen rund um das Thema lassen sich auch auf einem unabhängigen Versicherung Portal einsehen.
Haben Sie dann eine für Sie attraktivere Kasse gefunden und die Kündigungsfristen eingehalten, teilen Sie Ihrer alten Kasse per Fax oder auf postalischem Weg die Kündigung mit. Nach etwa zwei Wochen erhalten Sie eine Kündigungsbestätigung, oft begleitet von einem Anruf Ihres Kundenberaters, der Sie natürlich als Versicherter behalten möchte.
Setzen Sie sich direkt mit Ihrer neuen Kasse in Verbindung. Diese schickt Ihnen dann einen Aufnahmeantrag.
Die Kündigungsbestätigung und den ausgefüllten Antrag schicken Sie dann umgehend zur neuen Krankenversicherung.
Von der neuen Versicherung bekommen Sie eine Bestätigung, dass Sie ab einem bestimmten Stichtag dort versichert sind. Diese Bestätigung müssen Sie unbedingt der alten Kasse zukommen lassen, damit die Kündigung nicht unwirksam wird. Viele Krankenkassen übernehmen dies sogar für Sie. Angestellte händigen nun ihrem Arbeitgeber die neue Mitgliedsbestätigung aus.
Für Studenten, Selbstständige, Freiberufler und Angestellte mit einem Jahresbruttogehalt von mindesten 49.000 € kann auch eine private Krankenkasse attraktiv sein. Für einen anstehenden Wechsel in die private Krankenversicherung sollten Sie unbedingt als erstes die Hilfe eines Beraters in Anspruch nehmen, damit Sie einen Tarif bekommen, der zu Ihnen passt. Kündigen Sie Ihre alte Versicherung erst, wenn Sie von der neuen privaten eine Aufnahmebestätigung erhalten haben.
Bevor die private Krankenversicherung Sie aufnimmt, ist eine Gesundheitsprüfung fällig. Bei chronisch Erkrankten oder Menschen mit eher angeschlagenem Gesundheitszustand wird die private Krankenversicherung dann höhere Beiträge erheben. Oft hat sich dann schon der Wechsel erübrigt.